Tierschutzpreis Goldene Pfote

Der Tierschutzpreis Goldene Pfote wird von der deutschen Tierschutzorganisation TASSO an Menschen verliehen, die sich besonders dafür engagiert hatten, dass TASSO ein Tier und seinen Halter wieder zusammenbringen konnte. In einem Online-Voting wird darüber entschieden, welche Tierretter die Goldenen Pfote als ein großes Dankeschön für ihren Einsatz bekommen. „Tierschutzpreis Goldene Pfote“ weiterlesen

Kein Rückgang bei Tierversuchszahlen: Tierschutzorganisation fordert mehr Geld für Alternativforschung

Das deutsche Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat aktuell die Tierversuchszahlen für das Jahr 2015 veröffentlicht. Demnach sind im vergangenen Jahr insgesamt 2.799.961 Tiere für wissenschaftliche Zwecke verwendet worden. Das sind laut der Tierschutzorganisation TASSO e.V. circa genauso viele wie im Jahr zuvor. „Kein Rückgang bei Tierversuchszahlen: Tierschutzorganisation fordert mehr Geld für Alternativforschung“ weiterlesen

Tierschutzverein: Hände weg von Zuchttieren solange Tiere im Tierheim auf ein neues Zuhause warten

Der Tierschutzverein Pfotenhilfe lehnt in einer Aussendung den Kauf von Tieren im Zoofachhandel oder beim Züchter strikt ab, solange auch nur ein einziges Tier im Tierheim sehnsüchtig auf ein liebevolles Zuhause wartet.

Ob Internethändler, Züchter, Kofferraumverkäufer oder Zoofachhandel. Die Verlockung spontan eines der süßen Hundewelpen oder Katzenbabys zu kaufen sei groß. Seit der Straßenverkauf in Österreich illegal ist, blühe der Internethandel, obwohl die daraus resultierenden Probleme bekannt sind. „Tierschutzverein: Hände weg von Zuchttieren solange Tiere im Tierheim auf ein neues Zuhause warten“ weiterlesen

Tiere gegen EU-Willen in Deutschland gequält

Wie die bundesweiten Vereine Ärzte gegen Tierversuche, Bund gegen Missbrauch der Tiere und TASSO aktuell aufgedeckt haben, werden in Deutschland Tierversuche durchgeführt, die die EU den Mitgliedstaaten eigentlich verboten hat. Ratten und Mäuse müssen bis zur Erschöpfung schwimmen oder werden bis zur Hilflosigkeit mit Elektroschocks traktiert – unter dem Deckmantel der Depressionsforschung. Aus Sicht der Vereine ein Skandal und krasser Widerspruch zum Tierschutzrecht. „Tiere gegen EU-Willen in Deutschland gequält“ weiterlesen

Keine Hundewelpen & Katzenwelpen im Zoofachhandel Petition

Ursprünglich hatte das 2005 in Österreich in Kraft getretene Bundestierschutzgesetz den Verkauf von Hundewelpen und Katzenwelpen im Zoofachhandel verboten. Die mitunter wochenlange Zurschaustellung in tristen Verkaufsräumlichkeiten bedeutet eine extreme Belastung für die Tiere. Trotz Protest vieler Tierschutzorganisationen wurde das Verbot 2008 wieder gekippt und der Verkauf im Zoofachhandel unter bestimmten Auflagen, wie etwa regelmäßigen Kontrollen, wieder erlaubt. „Keine Hundewelpen & Katzenwelpen im Zoofachhandel Petition“ weiterlesen

Giftanschlag mit Carbofuran auf Hund

Ende November ging das Leben der Hündin Roxy auf grausame Weise zu Ende. Sie ging mit Ihrem Frauerl am Walfahrtsweg Sebastianweg in der Nähe von Mariazell spazieren, als ein Geruch die Hündin nur 15 Meter in den Wald lockte. Sie nahm dort etwas auf, das ihre Besitzerin, die dem Hund sofort nacheilte, nicht identifizieren konnte. Unmittelbar danach begann Roxy zu zittern, krampfen, Schleim und Schaum kamen aus ihrer Schnauze. Die Tierhalterin eilte zum Tierarzt, doch er konnte nicht mehr helfen. Eine Obduktion hatte ergeben, dass die Hündin durch Carbofuran, verpackt in einem Stück Leber, ums Leben gekommen ist. „Giftanschlag mit Carbofuran auf Hund“ weiterlesen

10 Jahre Bundestierschutzgesetz in Österreich

Anlässlich 10 Jahre Bundestierschutzgesetz in Österreich wurde eine Festveranstaltung im Parlament im Beisein von Tierschutzministerin Sabine Oberhauser, Staatssekretärin Sonja Steßl und wichtigen Tierschutzexperten gefeiert. Für Oberhauser sei es unsere Verpflichtung, schon den Kleinen zu vermitteln, dass Tiere keine Sachen sind. Das Essen fällt nicht tot gestreichelt um. Für jedes Schnitzel stirbt ein Tier. Damit  wies die Tierschutzministerin auf die Bedeutung von Bewusstseinsbildung zur Verankerung des Tierschutzes in unserer Gesellschaft hin.  „10 Jahre Bundestierschutzgesetz in Österreich“ weiterlesen

Gesellschaftsjagd des hessischen Ministerpräsidenten in der Kritik

In einer Aussendung kritisiert TASSO die fragwürdige Gesellschaftsjagd des hessischen Ministerpräsidenten aufs Schärfste und  fordert sofortige Abschaffung.  Am 4. November lädt der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier einen ausgesuchten und nicht näher benannten Personenkreis zur Gesellschaftsjagd ein.  Auf dem Programm der diesjährigen Veranstaltung im Hessen-Forst, Forstamt Groß-Gerau, stehen eine Drückjagd mit anschließender Streckenlegung, eine Gesprächsrunde mit dem Ministerpräsidenten im Schlosshotel Kronberg und Abendessen. Das Ganze würde von Steuergeldern bezahlt werden und rund 22.000 Euro kosten. „Gesellschaftsjagd des hessischen Ministerpräsidenten in der Kritik“ weiterlesen

Martin Balluch macht…

Jemand, der nicht  wegschaut, sondern sich aktiv für eine Sache einsetzt, ist ein Macher. So ein Jemand, der sich mit Haut und Haaren für Tiere einsetzt, ist Dr Martin Balluch, Gründer des VGT („Verein gegen Tierfabriken“). Martin ist der Mann der Stunde, wenn es darum geht, eingesperrte, gequälte Tiere aus ihren Gefängnissen zu befreien und in Sicherheit zu bringen, nötigenfalls auch gegen sinnwidrige Gesetze zu verstoßen sowie eine Anzeige oder schlimmstenfalls sogar eine Freiheitsstrafe in Kauf zu nehmen. Martin macht trotzdem einfach weiter. „Martin Balluch macht…“ weiterlesen

Krankmacher Mensch: Buch von Angelika Hischenhuber

Krankmacher MenschUnter dem Titel „Krankmacher Mensch: Warum Tierärzte nicht heilen, Ärzte nicht McDreamy sind, niemand Syrien sein will und die Antwort nicht 42 lautet“ veröffentlichte die Autorin Angelika Maria Hischenhuber ein kritisches Buch wie der Mensch sich selbst und andere Gattungen „krank macht“. Die Autorin wurde am Welttierschutztag in Wien geboren, erfüllte sich ihren Kindheitstraum und studierte Veterinärmedizin und leitete zwei Kleintierpraxen. Heute lebt sie als freie Autorin. „Krankmacher Mensch: Buch von Angelika Hischenhuber“ weiterlesen

Igeln richtig über den Winter helfen

Drei Viertel aller Igelbabys kommen in den Monaten August und September zur Welt. Daher sind in den Herbstmonaten viele kleine Igel unterwegs, um sich für den bevorstehenden Winterschlaf genügend Fett anzufressen. Was Tierhalter tun können, wenn sie einen hilfsbedürftigen Igel finden und wie sie den stacheligen Bewohnern in ihrem Garten am besten über den Winter helfen können: „Igeln richtig über den Winter helfen“ weiterlesen

Seltener Seeadler erholt sich in der Eulen- und Greifvogelstation Haringsee

seeadler

Ein äußerst seltener Seeadler wurde im niederösterreichischen Zistersdorf bei Mistelbach aufgefunden, als er verkrampft und flugunfähig auf einem Feld saß. Die Polizeidienststelle Zistersdorf hatte die Experten von der Eulen- und Greifvogelstation (EGS) in Haringsee über den leidenden Greifvogel informiert.

Die Mitarbeiter von der Greifvogelstation untersuchten den Seeadler gleich vor Ort, er war bereits total geschwächt. Äußerlich sichtbare Verletzungen wurden keine festgestellt, dafür aber ein sehr auffällig voller Kropf. Daher wurde das Tier in die Vogelklinik der Veterinärmedizinischen Universität Wien gebracht. „Seltener Seeadler erholt sich in der Eulen- und Greifvogelstation Haringsee“ weiterlesen

Senior-Hunden aus dem Tierheim eine Chance geben

In den meisten Tierheimen haben erst wenige Monate alte Hunde und Katzen die größte Chance, innerhalb weniger Wochen vermittelt zu werden. Für ältere Hunde, sogenannte Senior-Hunde, sieht die Vermittlungsrate leider überhaupt nicht gut aus. Diese müssen deutlich länger Warten, bis für die Tiere ein neues Zuhause gefunden wird. Oft verbringen sich auch ihren Lebensabend im Tierheim. „Senior-Hunden aus dem Tierheim eine Chance geben“ weiterlesen

Geplantes Verbot von Wildtier-Kaufbörsen

Das Verbot von Kaufbörsen für Wildtiere sowie die Ausweitung der Kastrationsplicht für Katzen sind zentrale Änderungen in den geplanten Novellen zu Tierschutzverordnungen. Sie wurden vom für Tierschutz zuständigen Gesundheitsministerium in Begutachtung geschickt. Wiens Tierschutzstadträtin Ulli Sima und die Wiener Tierschutzombudsfrau Eva Persy unterstützen die Bemühungen der zuständigen Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser, weitere Verbesserungen für von Menschen gehaltene Tiere umzusetzen.

Belastung von Exoten durch Ausstellung

Kaufbörsen mit Wildtieren, wie beispielsweise Schlangen, Spinnen, etc. sind aus Tierschutzsicht grundsätzlich problematisch. Tierschutzstadträtin Ulli Sima dazu:

Gerade für Exoten stellen Ausstellung und Verkauf auf derartigen Veranstaltungen eine große Belastung dar.

Kaufbörsen regen zu Spontankäufen an, die KäuferInnen informieren sich oft nicht über die Bedürfnisse der Tiere und die optimalen Haltungsbedingungen. Damit seit laut Sima Tierleid oft vorprogrammiert und das muss abgestellt werden.

Ausweitung der Kastrationspflicht für Katzen

Seit 1.1.2005 gibt es in Österreich eine gesetzliche Kastrationspflicht für Katzen. Jedes weibliche und jedes männliche Tier mit Freigang muss kastriert werden. Ausgenommen sind reine Wohnungskatzen und Katzen, die zur Zucht verwendet werden. Eine weitere, immer schon umstrittene Ausnahme von der Kastrationspflicht für Katzen in bäuerlicher Haltung soll nun gestrichen werden. In der Vergangenheit ist es hier zu Missverständnissen hinsichtlich der Pflicht der Kastration von Katzen gekommen. Die Klarstellung bedeutet in Zukunft mehr Rechtsklarheit für alle.

Eine Katze wird ab dem 5. Monat geschlechtsreif und wirft – wenn sie nicht kastriert wird – im Durchschnitt zweimal im Jahr drei bis sechs Junge. Mit der unkontrollierten Vermehrung steigt neben einer zusätzlichen Belastung für viele Singvögel und andere geschützte Tierarten auch die Gefahr einer Ausbreitung von diversen Krankheiten, unter denen die Katzen oft stark leiden oder im schlimmsten Fall sogar sterben.

Quelle: Wiener Tierschutzombudsfrau / Tierschutzombudsstelle Wien

Tierschutzombudsstelle Steiermark schreibt Preis für innovative Bauprojekte aus

Bis 22. Mai 2015 haben Halter von Nutztieren die Möglichkeit, sich mit besonders tierfreundlichen Bauprojekten bei der Tierschutzombudsstelle in der Steiermark um diesen Preis zu bewerben. Ziel des Preises ist es, zukunftsweisende Bauprojekte in allen Bereichen der Produktion bei landwirtschaftlichen Nutztieren, welche sich durch besondere Tierfreundlichkeit auszeichnen, zu würdigen. „Tierschutzombudsstelle Steiermark schreibt Preis für innovative Bauprojekte aus“ weiterlesen

Große Unterschriftenaktion gegen Massentierhaltung

Hahn
So ein großes Gehege wie dieser Hahn haben die meisten Hühner nicht.

In vielen österreichischen Ställen bei Großbetrieben ist die Haltung von Hühner, Rinder, Schweine oder Puten sehr problematisch. Laut dem VGT müssen beispielsweise 20 Hühner auf einem einzigen Quadratmeter auskommen – im Gegensatz zu dem Hahn auf unserem Titelfoto. Weiters würde die Geflügelindustrie und die Landwirtschaftskammer auf immer größere Betriebe und immer größere Besatzdichten setzen. „Große Unterschriftenaktion gegen Massentierhaltung“ weiterlesen