Für Tiere Partei zu ergreifen ist wichtig! In Europa hat sich der Tierschutz erst ab Ende des 18. Jahrhunderts langsam und zögerlich entwickelt. 2004 hat es der Tierschutz in den Entwurf der EU-Verfassung geschaffen. In Österreich ist der Tierschutz für Hunde in der 2. Tierhaltungsverordnung, BGBl. II 2004/486, Anhang 1 geregelt. Bei uns versuchen viele ehrenamtliche Helfer, in Tierschutzvereinen und Tierheimen, Hunden zu helfen. Genau von dieser Gruppe hört und liest man in den Medien öfters Meldungen über aufgedeckte Tierquälerei und nicht artgerechte Haltung.

Ständig wiederholt sich das Prozedere, bei dem unbedacht angeschaffte Haustiere wieder abgegeben und teilweise sogar ausgesetzt werden. Tierschützer und Tierheime versuchen nun diese armen Hunde weiter zu vermitteln. Öfters betreuen Tierheime und ihre Helfer auch verwilderte Haustiere und streunende Hunde. Um dem Problem Herr zu werden, verfolgen die Tierschützer das Ziel, die Fortpflanzung einzudämmen und durch artgerechte Fütterung für eine stabile gesunde Population zu sorgen. Einmal im Jahr wird der Welttierschutztag weltweit als besonderer Tag für den Tierschutz, mit Informationsveranstaltungen und diversen Aktivitäten, begangen.

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Welttierschutztag am 4. Oktober

Der Welttierschutztag wird jeden 4. Oktober von internationalen Tierschützern für Informationsveranstaltungen zum Thema Tierschutz genutzt. Veranstaltungen und weitere Informationen zum Welttierschutztag …

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Welttierschutztag am 4. Oktober

Der Welttierschutztag wird jeden 4. Oktober von internationalen Tierschützern für Informationsveranstaltungen zum Thema Tierschutz genutzt. „Welttierschutztag am 4. Oktober“ weiterlesen

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Zeckenzeit: Gefahr für Hunde durch Zecken vom Frühling bis Herbst

Hunde bleiben von Frühling bis in den Herbst durch Zecken gefährdet. Je nach Entwicklungsstadium entwickeln Zecken auch in der herbstlichen Jahreszeit geradezu einen „Heißhunger auf eine letzte Blutmahlzeit“. Finden Zecken nämlich jetzt keinen Wert, werden diese den Winter nicht überleben. Aus diesem Grund ist bei Herbstspaziergängen mit dem Hund Vorsicht geboten. Auch in Gärten sind Zecken oft in einer hohen Zahl anzutreffen, wie sie sonst nicht einmal im Wald zu finden sind. „Zeckenzeit: Gefahr für Hunde durch Zecken vom Frühling bis Herbst“ weiterlesen

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Urlaub ohne Tierquälerei: Tipps für die tierfreundliche Reise

Viele Urlauber wünschen sich beim Buchen einer Reise, ferne Länder, exotische Abenteuer und eine aufregende Zeit. Im Urlaub neues entdecken und fremde Kulturen erleben steht auf dem Wunschzettel ganz oben. Leider begegnen Reisende unterwegs aber auch immer noch zahlreiche vermeintliche Attraktionen, die für Tiere großes Leid bedeuten. So wird zum Beispiel vielerorts ein Ritt auf Elefanten oder das Streicheln von Tigerbabys angeboten. Worauf sollte man also als Tierfreund achten um einen tierfreundlichen Urlaub zu verbringen? „Urlaub ohne Tierquälerei: Tipps für die tierfreundliche Reise“ weiterlesen

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Tierheime in Österreich

In Österreich gibt es zahlreiche Tierheime, die sich für den Schutz, Pflege und Vermittlung von entlaufenen beziehungsweise gefundenen Tieren einsetzen. Tierheime versuchen immer ihre Schützlinge so schnell wie möglich an neue Besitzer weiter zu vermitteln oder die ursprünglichen Tierbesitzer wieder zu finden.

Es erscheint unverständlich, warum Menschen ihre früheren Lieblinge einfach aussetzen. Keine Zeit mehr? Urlaub angesagt? Leidtragende sind anschließend immer die Haustiere. Einen Zufluchtsort finden diese Tiere dann meistens in Tierheimen, wo sie auf ein neues liebevolles Zuhause warten. Es gibt auch Tierheime in Österreich, die sich verwaisten oder verletzten Wildtieren annehmen, diese pflegen, aufpäppeln und wieder in die freie Natur aussetzen. „Tierheime in Österreich“ weiterlesen

DeineTierwelt führt Verifizierungspflicht für Anbieter von Hunden ein

Besonders in der Coronakrise boomte der Handel mit Hunden – und damit auch der illegale Welpenhandel. Nach Angaben verschiedener Tierschutzvereine nahm dieser im vergangenen Jahr drastisch zu.

Allein zwischen Januar und Oktober 2020 wurden 75 Fälle von illegalem Heimtierhandel bekannt, 818 Tiere waren betroffen.

erklärt beispielsweise Lisa Hoth, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. Zum Vergleich: Im Vorjahr gab es insgesamt 66 Fälle von illegalem Handel mit mindestens 731 betroffenen Tieren. „DeineTierwelt führt Verifizierungspflicht für Anbieter von Hunden ein“ weiterlesen

Illegale Urlaubssouvenirs tragen zum Aussterben gefährdeter Arten bei – Empfindliche Strafen drohen

Urlaubssouvenirs erinnern an die schönste Zeit des Jahres, können bei der Rückreise aber zu bösen Überraschungen und empfindlichen Strafen führen. Unzählige Mitbringsel werden jährlich an den Landesgrenzen beschlagnahmt – insbesondere geschützte Tiere, Pflanzen oder Produkte aus ihnen.

Was am Strand oder auf exotischen Märkten als harmloses Andenken lockt, trägt dazu bei, dass seltene Arten an den Rand des Aussterbens gedrängt werden.

warnt Georg Scattolin, Artenschutzexperte der Umweltschutzorganisation WWF Österreich. Über 35.000 gefährdete Tier- und Pflanzenarten sind durch das Washingtoner Artenschutzabkommen CITES geschützt. Deren Einfuhr ist entweder gänzlich verboten oder nur mit aufwendigen Genehmigungen erlaubt. Reisenden drohen die Beschlagnahme der verbotenen Erinnerungsstücke, Geldstrafen von bis zu 80.000 Euro und im Extremfall sogar bis zu fünfjährige Freiheitsstrafen. Damit man im Urlaub nicht versehentlich zur Schmugglerin oder zum Schmuggler wird, empfiehlt der WWF einen Blick in seinen Souvenirratgeber. „Illegale Urlaubssouvenirs tragen zum Aussterben gefährdeter Arten bei – Empfindliche Strafen drohen“ weiterlesen

Gesundheitsausschuss: Rasche Öffnung von Hundeschulen und Schlachtung von Tieren am Bauernhof

Der Gesundheitsausschuss des Nationalrats hat sich am 18. März 2021 auch mit Tierschutzfragen und dem Thema Tiergesundheit befasst. Insgesamt lagen den Abgeordneten dazu 13 Anträge vor, wobei die Palette der zur Diskussion stehenden Themen von Tiertransporten und vom Töten männlicher Küken über das Schächten bis hin zur Kastration von Streunerkatzen reichte. „Gesundheitsausschuss: Rasche Öffnung von Hundeschulen und Schlachtung von Tieren am Bauernhof“ weiterlesen

Online Tierbörse tieranzeigen.at will keine Qualzuchtrassen mehr vermitteln

Die Online Tierbörse „Tieranzeigen.at/com“ in Österreich und Deutschland will ab dem 1. März 2021 den Handel von über 35 Hunde- und Katzenrassen auf der Tierbörse verbieten. Vermittlungen durch Tierheime und Tierschutzvereine, sowie Notfallvermittlungen durch Privatpersonen gemäß österreichischem Tierschutzgesetz § 8a Abs. 2 Z 4, seinen davon aber ausgenommen. „Online Tierbörse tieranzeigen.at will keine Qualzuchtrassen mehr vermitteln“ weiterlesen

Privates Feuerwerk verbieten, fordert Tierschutz Austria von Regierung

Silvester ist vorbei und damit scheint auch die Debatte um das Thema Feuerwerk wieder für knapp ein Jahr erledigt zu sein. Das Leid der vielen Haus- und Wildtiere, die durch die Knallerei in Lebensgefahr geraten, die Feinstaubbelastung, die von der pyrotechnischen Industrie und neuerdings auch von  der WKO in einer kürzlich veröffentlichten Studie laut Tierschutz Austria gerne verharmlost wird, die Schäden für die Umwelt und die gesundheitlichen Risiken für uns Menschen – wieder ad acta gelegt.

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Schnitzel mit Beilage um 2,50 Euro

Das XXXLutz Restaurant startet auf der Mariahilfer Straße in Wien eine neue Schnitzel Gutschein-Aktion, die bis 14. August gelten wird. Das Highlight: Ein Riesenschnitzel mit Pommes vom Schwein oder vom Huhn kostet dann 2,50 Euro. Allerdings wird es auch danach mit einem weiteren Gutschein nur unwesentlich mehr kosten, nämlich 2,90 Euro. Der Tierschutz sieht in solchen Kampfpreisen ein völlig falsches Signal und langfristig negative Konsequenzen für alle: Tiere, Menschen und Umwelt. „Schnitzel mit Beilage um 2,50 Euro“ weiterlesen

Tierschützer fordern hitzefrei ab 30 Grad für Kutschenpferde in Österreich

Die Messstation der ZAMG zeigt einen Wert von über 35 Grad Celsius in der Wiener Innenstadt im Schatten an. Davor vergingen viele Stunden, in denen die Pferde bei bis zu 38.5 Grad in der Sonne stehen und arbeiten mussten. Der VGT fordert daher Hitzefrei ab 30 Grad in ganz Österreich für alle Kutschenpferde, bevor noch ein Tier zu Schaden kommt. „Tierschützer fordern hitzefrei ab 30 Grad für Kutschenpferde in Österreich“ weiterlesen

Covid-19 Spürhund: Bundesheer startet Erprobungsphase für neuartige Ausbildung

Anfang Juni 2020 startete das Österreichische Bundesheer die Erprobungsphase für eine neuartige Ausbildung. Künftig soll es Corona-Spürhunde neben Drogenspürhunden und Kampfmittel-Spürhunden geben. Ziel sei es, bei Menschen mit einer Corona-Erkrankung die Krankheit aufzuspüren, auch wenn die Betroffenen keine Symptome zeigen. Derzeit befindet sich ein belgischer Schäferhund des Bundesheeres im Militärhundezentrum in Kaisersteinbruch in der Testphase.

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EU-Untersuchungsausschuss für Tiertransporte

Jährlich werden rund eineinhalb Milliarden Schweine, Kühe und andere Tiere auf engstem Raum und unter Verstoß gegen EU-Recht Tage lang durch die Europäische Union und in Drittländer transportiert, häufig ohne ausreichende Versorgung mit Wasser und bei unerträglichen Temperaturen.  Immer wieder kommt es zu eklatanten Missständen auf den langen Transportstrecken mit lebenden Tieren in der EU und über die Grenzen in Drittstaaten. Am 19. Juni 2020 stimmte das EU-Parlament mit einer überragenden Mehrheit für einen Untersuchungsausschuss zu Tiertransporten.

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Niederösterreich: Förder-Vorauszahlung von 295.500 Euro für Tierheim-Betreiber

Die Coronakrise machte auch vor den niederösterreichischen Tierheimen nicht Halt: Die Betreiber waren teilweise in große finanzielle Bedrängnis geraten, weil durch das geltende Betretungs- und Kontaktverbot weder Veranstaltungen in den Häusern abgehalten noch Tiere im üblichen Ablaufmodus übergeben werden durften. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Tierschutz-Landesrat Gottfried Waldhäusl ließen den Betreibern umgehend Förder-Vorauszahlungen in der Höhe von 295.500 Euro zukommen.

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Tierschutzvolksbegehren in Österreich

Wie gegenwärtig Lebensmittel produziert werden, ist maßgeblich mitverantwortlich für die Klimakrise und das Artensterben – wir müssen das daher radikal ändern. Diese Erkenntnis des Weltklimarats hat in den letzten Tagen zu Diskussionen geführt. Während jeden Tag 6 heimische Bauernhöfe zusperren, landen massenhaft importierte Tierqualprodukte zum Schleuderpreis unerkannt am Teller, unsere Kälber werden ins Ausland transportiert. Die Politik wälzt die Verantwortung auf die Konsumenten ab. Aber ohne Transparenz über die Lebensmittel-Herkunft, gibt’s keine bewusste Konsumentscheidung.

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Ausgesetzte Tiere in Wien: Wenn Tiere plötzlich lästig werden

Die aktuellen Tierschutz-Fälle in zeigen: Die eigentlich schönste Zeit des Jahres, die Ferienzeit, bedeutet für so manches Heimtier schlimmes Leid. Während Frauerl und Herrl den Sommer in vollen Zügen genießen, wird auf Bello, Mietzi und Pepi oftmals vergessen: Zwei Meerschweinchen, zurückgelassen in einem Käfig bei den Mistkübeln einer Schule im 3. Bezirk. Ein Kaninchen, ausgesetzt in einem Plastiksack auf der Schmelz im 15. Bezirk. Drei Kätzchen, abgestellt in einer Transportbox in der Donaustadt – in den vergangenen Tagen sind in Wien mehrere Tiere einfach ihrem Schicksal überlassen worden. Die sechs hatten Glück im Unglück: Sie wurden rechtzeitig entdeckt und erholen sich nun von ihren Strapazen im TierQuarTier Wien.

  • Wie lässt sich das verhindern?
  • Was kannst Du tun, wenn Du ein Tier findest?
  • Welche Strafen drohen verantwortungslosen HalterInnen?

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Keine Kaninchen als Ostergeschenk

In Österreich gelten süßen Kaninchen immer noch als beliebte Überraschung zu Ostern, vorwiegend für Kinder. Die Pfotenhilfe Österreich warnt deshalb vor unüberlegten Heimtierkäufen vor Ostern.  Die kleinen Tiere sind kein Ersatz für Spielgefährten und sollten auch nicht als Ostergeschenk in Frage kommen. Da Kaninchen keine Streicheltiere sind, landen sie häufig schon nach kurzer Zeit in ihrem Käfig in einer dunklen Ecke, werden aber leider oft auch ausgesetzt oder ins Tierheim gebracht. „Keine Kaninchen als Ostergeschenk“ weiterlesen

Knallerei zu Silvester: Ein Problem für viele Tiere

Seit jeher wird zu Silvester der Jahreswechsel um Mitternacht oft mit einem Feuerwerk, Böllern und Glocken eingeläutet. Heute drückt das Feuerwerk auch Vorfreude auf das neue Jahr aus. In sehr frühen Zeiten sollte das Feuerwerk  in animistischen Glauben früher „böse Geister“ vertreiben.

Für viele Tiere stellt die Knallerei zu Silvester ein großes Problem dar. Knalleffekte und Feuerwerke versetzen viele Tiere und Hunde in Angst und Panik. Schon Wochen vorher und nachher wird das Nervenkostüm von Mensch und Tier strapaziert. Für viele Tiere bedeutet dies Dauerstress. Die Tiere können die belastende Situation nicht ändern oder verhindern. Die Stresshormone werden nicht abgebaut und die körperliche Anspannung bleibt erhalten.

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